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27.10.2009 von admin.
Oh man, Überstunden schieben, weil die Kollegen wieder mal geschlafen haben. Danach das Auto aus der Werkstatt holen und ne fett überzogende Rechnung bezahlen dürfen. Als ich dann nach Hause komme und mich wie blöd freue vor der xBox endlich abschalten zu können fällt mir auf, dass der Berg “Mount Schmutzwäsche” in meinem Bad langsam verhindert, dass ich die Dusche erreichen kann. Also ab in den Keller und siehe da, kein Waschmittel mehr da. Aber wisst ihr was ? Es ist mir einfach alles sowas von sch****egal, weil mein ganzen Gedanken nur noch um den kommenden Donnerstag schweben. Als beinahe schon fanatischer Musikliebhaber jage ich ja von einem Konzert zum anderen und jetzt isses endlich so weit, eine meiner absoluten Topbands verirrt sich in meine “Nähe”, in das Backstage-Werk in München.
Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel. Während ich den größten Teil meiner Aufmerksamkeit Bands wie “Waking the Cadaver“, “SkinleSS” oder “I declare war” widme, habe ich schon vor längerer Zeit fünf ganz besondere Jungs in mein Herz geschlossen. George Pettit, Dallas Green, Wade MacNeil, Chris Steele und Jordan Hastings. Zusammen bilden die fünf Kanadier die Band “Alexisonfire“. Ich halte nicht viel von Schubladendenken, schon gar nicht, wenn es um Musik geht. Nennt es einfach Post-/Hard-/Emo-/Wasauchimmer-Core.
War ihr vorletzter Longplayer “CRISIS” ( der, nebenbei gesagt, dafür gesorgt hat, dass mich die Band überzeugte ), eher eine Mischung aus Agression und Melancholie, so ist ihr neues und mittlerweile viertes Album in der achtjährigen Bandgeschichte, eher von Frust und kleinen Hoffnungschimmern auf Besserung aufgebaut. Obwohl erst kürzlich erschienen, warten die Jungs jedoch schon wieder mit zwei neuen Videoclips auf. Unfassbar, dass sie trotz allem hierzulande noch immer als eine Art “Insidertipp” gelten, was sich aber immer mehr zu ändern scheint.
Allen Freunden der Musik, die nicht von jeder zweiten Band der Welt fabriziert wird, kann ich nur empfehlen, Donnerstag auch in das Backstage-Werk in München, oder auf eines der anderen Konzerte auf ihrem Tourplan zu gehen. Begleitet werden sie von “The Ghost of a Thousand“, “Four year strong” und dem ( offiziellen, aber meiner Meinung nach grundlosen ) Headliner “Anti-Flag“.
Cheers und vielleicht bis Donnerstag
Alex
PS: Ich habe alle erwähnten Bands mit ihrem Myspace-Profil verlinkt, also zieht´s euch rein, damit sich die Mühe auch gelohnt hat !
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26.10.2009 von admin.
Manch einem dürfte es bereits bekannt sein, dass wir, die Jungs und Mädels aus der Filmmaschine, hin und wieder die Kamera gegen eine Plastikgitarre oder ein Schlagzeug eintauschen. Egal ob kleine, versiffte Sperrholzbühnen in gammligen Hinterhofkneipen, oder riesige, in Flammen stehende Schwermetallbühnen in riesigen Stadien. Es gibt kaum etwas, das die Filmmaschine mit ihrem Musikprojekt ” die Rockmaschine” noch nicht bestiegen hat ( ich bin mir der Zweideutigkeit dieses Satzes durchaus bewusst). Die Zahl der begeisterten Fans und die, die wir noch dazugewinnen werden, kann mit dem Dezimalsystem der heutigen Kultur gar nicht mehr dargestellt werden. Selbst Chuck Norris hat irgendwann aufgegeben sie zu zählen und das, obwohl er schon bereits ZWEIMAL bis zur Unendlichkeit gezählt hat, wenn man den Computernerds in diversen Internet-Foren glauben schenken darf.
Als auserwählter Schlagzeuger der Rockmaschine steh ich dabei natürlich die meiste Zeit im Hintergrund. Bietet die Bühne auch noch so viel Platz, ich muss ganz hinten sitzen und kann nicht mal sehen, was sich vor mir abspielt, weil mir dauernd die Becken vorm Gesicht hängen. Ist also kein Wunder, dass ich immer derjenige bin, der als letzter an das Backstage - Buffet darf und ich mir dann auch noch mit ansehen darf, wie der Rest meiner Bandkollegen die Groupies mit auf´s Hotelzimmer nimmt. Sogar dieser miese kleine Bassist, das unwichtigste Element einer jeden Band hat´s besser. Da fällt mir ein Witz ein: ” Warum hat ein Bassist immer sein Topteil dabei ? Damit er auf dem Behindertenparkplatz parken darf !”Egal, jedenfalls wurde mir das ganze ziemlich schnell zu bunt und so gründete ich meine eigene virtuelle Band, die Hatebärchis ( ich hatte mal kurzzeitig eine reale Grindcore- Band, die tatsächlich so hieß).
Inspiriert von Brütal Legend und meinem sowieso schon stählernen Musikgeschmack spielen wir alles was so richtig fetzt. Diesmal besetze ich die Rolle des Lead-Gitaristen, soll sich doch jemand anders damit abplagen, sein be******** Schlagzeug aufzubauen. Ich stöpsel einfach ein und los kann es gehen ( schon wieder so zweideutig).
Heute startet die große Tour, d.h. Gitarre stimmen, Drumset zusammenpacken, Kabel aufrollen und alles irgendwie in unserem völlig überdimensionierten Tourbus unterbringen. Wochen voller Bandproben und Unstimmigkeiten, die dank meines eisernen Willens, jetzt keine mehr sind, gingen dieser Tour vorraus, doch jetzt sind wir bereit, die Welt im Sturm zu erobern und zu zeigen, dass es auch ein Schlagzeuger zu etwas bringen kann, wenn man ihn nur mal an die Gitarre lässt.
In den nächsten Tagen, Wochen, Monaten oder vielleicht sogar Jahren ( Rockstars geben keine genauen Zeitansagen ), werdet ihr erfahren, wie die Tour verlief und wer sie überlebt hat.
Cheers
Alex
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21.10.2009 von admin.
Hab ich eigentlich bereits erwähnt, dass ich leidenschaftlicher Metalhead bin ? Gerade für Fans des Genres, die aus der jüngeren Generation, zu denen ich mit meinen 20 Jahren ja auch zähle, stammen, steht die Leidenschaft zum Metal ja direkt in Verbindung mit der Verehrung des einzig wahren “Jack Black”, einschließlich seiner Band “Tenacious D”.
Seine Filme ? Kenn ich schon alle in- und auswendig. Seine Songs ? Da gibts keinen, den ich noch nicht totgehört hätte. Wenn man das bedenkt, ist es wohl völlig verständlich, dass es mich wie einen Schlag aus tausend Bassboxen getroffen hat, als ich erfuhr, dass in dem neuen Game von EA, er persönlich die Hauptrolle spielt und auch noch an der Entwicklung mitgearbeitet hat.
Es ist Donnerstag, der 15.November. Völlig verschwitzt und immernoch meine Arbeitskutte tragend rase ich nach Feierabend wie ein Irrer durch die Innenstadt zum Videospieldealer meines Vertrauens um das Objekt meiner Begierde in meine heilige xBox zu legen, und zu zeigen, dass ich würdig bin. Dann der Schock, in den Regalen finden sich nur die üblichen Gametitel die man schon durch hat oder die es nicht wert sind zu kaufen. Panik. Der ahnungslose Mitarbeiter, der gerade die Pc Games abstaubt wird an den Haaren zur Information geschleift, um rauszufinden, ob die spielbare Verwirklichung meiner Träume schon eingegangen ist, oder noch in irgend einem schmutzigen Karton in der Warenanahme auf Rettung hoffen muss. Nach gefühlten Monaten des Wartens dann die Erlösung. “Hier bitteschön”. Es kann also losgehen !
Als Eddie Riggs, verkörpert von Jack Black, darf ich jetzt eine Welt, in der die Cover sämtlicher Metal-Alben zur wirklichkeit wurden aus den Fängen von bösen Monsterviechern und Glam-Rockern befreien. Bewaffnet bin ich mit einer doppelschneidigen Axt und einer E-Gitarre ( ! ! ). Natürlich stehe ich nicht allein da, Berühmtheiten wie Lemmy von Motörhead und Ozzy Osbourne stehen einem tatkräftig zur Seite. Das Spiel strotzt nur gerade so vor Humor und actionreichen Schlachten. Die Macher haben sich hier endlich mal was neues einfallen lassen. Natürlich möchte ich an dieser Stelle nicht zu viel verraten, ich möchte euch lediglich eines der besten Games dieses Jahres ans Herz legen. Ein absolutes MUSS für jeden Metal-Fan, die, die es noch werden wollen und alle die einfach gerne zocken. Als kleines Ausrufezeichen hinter meiner Meinung, habe ich euch noch eine Kritik von gameswelt.de herausgekramt.
Cheers
Alex
Brütal Legend ist so viel mehr als nur ein Spiel. Es ist eine liebe- und humorvolle Hommage an eine Musikepoche, die einige von uns nie kennengelernt haben.
Aber vor allem ist es ein Aufruf an andere Entwickler, dass Spielspaß nicht nur aus der ewigen Neuauflage vergangener Kriege, dem zigsten Aufguss eines Vorgängers oder noch realistischerer Darstellung in Highend-Grafik besteht. Es ist ein Signal, dass Humor, Kreativität und der Mut zum Ungewöhnlichen noch nicht verloren gegangen sind.
Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass Brütal Legend auch kommerziell ein Erfolg wird, um anderen Entwicklern eben diesen verloren geglaubten Mut zur Kreativität sowie Dinge wie Herz und Leidenschaft bei der Spielentwicklung zurückzugeben. Genau deshalb verdient dieses Spiel seine 90%.”
Bewertung: XBOX360: 90 / PS3: 90%
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19.10.2009 von admin.
Guten Abend zusammen !
Als bekennender Jünger des Metall setze ich meinen Ohren ja nichts vor, was nicht vor Gutturalem Gesang strotzt, oder unter 170 BpM gespielt wird. Leider teilt diese Leidenschaft nicht jeder und so kommt es immerwieder zu Gemeckere der Beifahrer bei längeren Autofahrten oä. Man berichtet sogar von unbestätigten Zwischenfällen, in denen Christian Kreil sogar die Tränen gekommen sein sollen als die etwas härteren Klänge sein zartes Trommelfell misshandelten. Jedenfalls bleibt Leuten wie mir nichts anderes übrig, als sich hin und wieder nach Bands umzusehen, die von mehr als einem unter 1000 Menschen als höhrbar angesehen werden, allein schon deswegen, damit man sich die Spritkosten bei Ausfahrten ins Grüne nicht immer nur mit sich selbst teilen muss.
Für alle denen es ähnlich ergeht, oder die einfach mal wieder auf der Suche nach neuer Musik, die auch wirklich noch Musik ist, sind, habe ich jetzt einen kleinen Tip. Erik Schulz, seit langen Mitglied der Filmmaschine und einer derer, die das sogar noch in der Öffentlichkeit zugeben würden, hat in Zusammenarbeit mit Mario Weiss, der bei uns ja spätestens seit “Down to Hell 3″ für absolut GAR NIX zuständig ist, und einem weiteren Kollegen unter dem Decknamen “syrene” den ersten und hoffentlich nicht letzten Song veröffentlicht.
Darf man ihrer Vertretung auf myspace glauben, definieren die drei ihre Musik als Alternativ/Ambient/ experimentelle Musik. Wer Lust hat sich das ganze anzuhören, kann einfach HIER klicken, und sollte sich am besten 11 Minuten Zeit nehmen. So lange dauert der Song, der sich “Nemesis [rehearsal]” schimpft, einem aber keineswegs ZU lang vorkommt.
Viel Spaß und schönen Abend noch
Cheers
Alex
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18.10.2009 von Kreili.
Na, schon kapiert?!
Aus www.die-filmmaschine.de wird www.filmmaschine.de,
damit der Alex uns mit seiner geistigen Bratwurst zubloggen kann. Bin gespannt, was er daraus macht.. ..Viel Glück!
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18.10.2009 von Benni.
auch ich, das heißt der Beni (hört sich irgendwie komisch an: “das heißt der Beni”) darf auf dieser tollen Seite meinen geistigen Durchfall über die, wie vom Alex so schön genannten Datenautobahn (deutsch für Datenhighway) hinunter jagen! Ob das so eine gute Idee war wird sich in Zukunft noch zeigen!
ich hoffe mal schon
Also bis die Tage
Gruß vom Fuß
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18.10.2009 von admin.
Keine Sorge ! Du hast deinen Browser nicht versehentlich mit der falschen Website gefüttert, du bist lediglich auf dem neuen Blog der Filmmaschine gelandet. Hier wirst du in Zukunft jede Menge geistlichen Durchfall meiner Wenigkeit,Alex Rösch, selbsternannter Drummer der Rockmaschine und jüngstes Mitglied der Filmmaschine vor die Augen geknallt bekommen. Egal ob Drehimpressionen, die neuesten Skandale rund um die virtuelle Band des Jahrtausends, Beschwerden und Lob über die neuesten Auswürfe der Unterhaltungsindustrie, hier wird einfach alles unter die Lupe genommen !
Natürlich ist die Website der Filmmaschine selbst weiterhin omnipräsent auf dem Datenhighway vertreten. Wer sich das ganze wirklich antun will, findet diese unter www.filmmaschine.de
Viel Spass und schönes Wochenende wünsch ich euch
cheers
Alex Rösch
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